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Tipps gegen Spam
17.02.2003 - Unverlangt zugeschickte Mails oder Faxe können schnell zum Ärgernis werden. Der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. (Eco) hat Tipps, Hinweise auf Programme und Links gegen solchen „Spam“ zusammengestellt.
Egal es sich um die „heißesten und willenlosesten Girls“ handelt, todsichere Geldgeschäfte oder nur eine Kaffeemaschine– immer mehr Mailnutzer finden regelmäßig in ihrem Eingangsordner Mails vor, die unerwünschte und oft eindeutig zweideutige Angebote bereithalten, vielleicht noch mit einschlägigen Bildern gespickt. Woher der meist nicht genannte Absender die Adresse seiner Opfer hat, bleibt meist schleierhaft. Sich beim Absender zu beschweren geht meist nicht, weil die Absenderadresse oft gefälscht ist und beim Beantworten ins Nirwana führt. Wenn Adressen oder Links zum Abbestellen der Spam-Newsletter genannt sind, handelt es sich oft auch nur um getürkte Angaben oder noch schlimmer: um Fallen, mit denen der Absender sich vergewissern kann, dass der Empfänger existiert.
Fünf Tipps gegen die sich ausbreitende Mail-Seuche hat nun der eco-Verband zusammengestellt. Er nennt in seinem rund 500 KB großen PDF-Dokument
- die Einrichtung eines alternativen Mail-Accounts,
- den Einsatz von Filterprogrammen,
- den Eintrag in eine Robinsonliste,
- das Zurückverfolgen der Mails und
- die Beschwerde beim Eco-Verband.
Neben der ausführlichen Liste von Anti-Spam-Software und Links ist der vierte Tipp für Computernutzer mit etwas technischem Verständnis am interessantesten – wenn auch am aufwändigsten: Die Eco-Anleitung hilft, wenigstens an die Provider heranzukommen, die wiederum Druck auf die Spammer ausüben können.
Weitere Informationen: Eco-Dokument zu Spam (PDF)
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